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Die siebenunddreißig Praktiken des Bodhisattva

Verfasser: Ken McLeod

Tokmé Zongpo wurde 1295 in Zentraltibet geboren und war ein großer buddhistischer Mönch der Kadampa-Tradition. Mit nur zweiunddreißig Jahren als zweiter Asanga gefeiert, wurde er mit zweiunddreißig zum Abt eines Klosters ernannt, aber nach neun Jahren gab er andere klösterliche Positionen auf, um sich zurückzuziehen, um in einer Einsiedelei in der Stadt Ngülchu oder 'Silver River' zu praktizieren. Seine Verse über den Bodhisattva-Pfad, die mehr als alles andere als Erinnerung an sich selbst verfasst wurden, gehören nach vielen Jahrhunderten zu den beliebtesten und am meisten verehrten Texten der tibetisch-buddhistischen Tradition. Ken McLeods Übersetzung zeichnet sich durch die Einfachheit der Sprache aus, die die Klarheit und Unmittelbarkeit des tibetischen Originaltextes widerspiegeln soll. Tokmé Zongpo kümmerte sich nicht um doktrinäres Wissen, er war nur daran interessiert, dem großen Ideal des Bodhisattva in seinem Leben so nahe wie möglich zu kommen. McLeod spiegelt in seinem Kommentar den gleichen experimentellen Ansatz wider und fordert den Leser auf, sich zu fragen: "Wie kann ich heute diesen Praktiken folgen?". Zu diesem Zweck werden eine Reihe von Szenarien vorgestellt, die wir alle in unserem täglichen Leben erleben können, z. B. Diebstahl, Verlust der Arbeit, Tod eines geliebten Menschen, und es wird uns veranlasst, darüber nachzudenken, wie Mitgefühl, Klarheit, Achtsamkeit und Gleichgewicht können in unserer Existenz zum Ausdruck kommen.

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